Der Werdenfelser Weg hat das Ziel, die Notwendigkeit freiheitsentziehender Maßnahmen auf ein unumgängliches Minimum zu reduzieren.

Als spezialisierter Verfahrenspfleger nach dem Werdenfelser Weg mit pflegefachlichem Grundwissen für das gerichtliche Genehmigungsverfahren von Fixierungen wurden ich fachlich fortgebildet, so dass ich über eine Kombination von pflegefachlichem Wissen über Vermeidungsstrategien und gehobenem juristischen Informationsstand über die rechtlichen Kriterien zu diesem Thema verfüge. Als Verfahrenspfleger diskutiere ich im gerichtlichen Auftrag jeden Fixierungsfall individuell und gehe über den Zeitraum mehrerer Wochen Alternativüberlegungen gemeinsam mit dem Heim und den Angehörigen/Betreuern durch, im Einzelfall rege ich auch Erprobungen von Alternativmaßnahmen an.

Als Verfahrenspfleger nach dem Werdenfelser Weg bin ich darum bemüht, dass in einer Region Esslingen, in der er zur Anwendung kommt, die gesetzlich vorgesehenen Schutzmechanismen für die Schwächsten unserer Gesellschaft greifen, um vermeidbare Freiheitsbeschränkungen konsequent zu unterbinden. Ich  bemühe mich, verbleibende Risiken gemeinsam abzuschätzen und gemeinsam verantwortungsvolle Einzelfallentscheidungen zu fördern. Ich wirke  über das gerichtliche Verfahren hinaus häufig auch durch einen regionalen Bewusstseinswandel der beteiligten Professionen zum Umgang mit der eigenen Verantwortung.

Der Werdenfelser Weg hat das Ziel, die Entscheidungsprozesse über die Notwendigkeit freiheitsentziehender Maßnahmen wie Bauchgurte, Bettgitter, Vorsatztische zu verbessern und Fixierungen in stationären Einrichtungen der Altenpflege und für Menschen mit Behinderungen, sowie in somatischen und psychiatrischen Krankenhäusern auf ein unumgängliches Minimum zu reduzieren. Ich setze in erster Linie auf Professionalität und Kommunikationsoptimierung innerhalb einer Region.

Der Werdenfelser Weg ist ein verfahrensrechtlicher Ansatz im Rahmen des geltenden Betreuungsrechts, der ohne Fördermittel und ohne Budget im Landkreis Garmisch-Partenkirchen entwickelt worden ist. Spezialisierte Verfahrenspfleger mit pflegefachlichem Grundwissen für das gerichtliche Genehmigungsverfahren von Fixierungen werden fachlich fortgebildet, so dass sie über eine Kombination von pflegefachlichem Wissen über Vermeidungsstrategien und gehobenem juristischen Informationsstand über die rechtlichen Kriterien zu diesem Thema verfügen. Dieser Verfahrenspfleger diskutiert im gerichtlichen Auftrag jeden Fixierungsfall individuell und geht über den Zeitraum mehrerer Wochen Alternativüberlegungen gemeinsam mit dem Heim und den Angehörigen/Betreuern durch, im Einzelfall regt er auch Erprobungen von Alternativmaßnahmen an. Im Vordergrund steht die Optimierung des Kommunikationsprozesses und das Bewusstwerden von Ängsten, die pflegefachlich fundierte und juristisch sowie menschlich vertretbare Lösungen überlagern.